Betriebliche Gesundheitsförderung - Warum?
Gesundheit und Wohlempfinden der Mitarbeiter üben einen beträchtlichen Einfluss auf das Arbeits- und Kommunikationsverhalten aus und können Qualität und Quantität der Arbeitsergebnisse positiv wie negativ beeinflussen.
Folgende Überlegungen sprechen für die Institutionalisierung von betrieblicher Gesundheitsförderung:
- - die verschärfte Konkurrenzsituation weltweit erhöht den Druck auf die Beschäftigten derart, dass die Zahl chronischer und psychosomatischer Erkrankungen ansteigt
- - aufgrund der Bevölkerungsentwicklung werden die Arbeitsplätze der Zukunft von mehr über 50-jährigen als unter 30- jährigen besetzt
- - die Arbeitsplätze der Zukunft werden noch extremere Anforderungen psychischer und physischer Art an die Beschäftigten stellen
- - deutsche Unternehmen werden in Zukunft mehr denn je auf qualifizierte, motivierte und vor allem gesunde Mitarbeiter angewiesen sein
- - der künftige Bestand der Sozialsysteme in unserem Land wird vom Erhalt der Erwerbsfähigkeit der Beschäftigen abhängen
Vorteile für Arbeitgeber:
- - Kosteneinsparung durch Reduzierung von AU-Tagen und Krankenstand
- - Langfristige Leistungserhaltung der Mitarbeiter
- - Verringerung der Fluktuation
- - offenere Kommunikation und steigende Kooperationsbereitschaft
- - Verbesserung des Arbeits- und Betriebsklimas
- - Positive Außendarstellung des Betriebes
- - höhere Attraktivität als Arbeitgeber
Vorteile für Arbeitnehmer:
- - Verbesserung von Arbeitsorganisation und Arbeitsumwelt
- - Sicherung der Arbeitsplätze
- - Ausbau eigener Mitgestaltungsrechte
- - Erhöhung der Mitarbeiterzufriedenheit
- - Positive Auswirkungen auch auf das Freizeitleben
Durch die Entlastung der Sozialversicherungen gewinnen letztlich alle durch die Investition in mehr Gesundheit am Arbeitsplatz.